Global Forum


Das Global Forum on Modern ­Direct Democracy ist die grösste Weltkonferenz zu den direktdemokratischen ­Volksrechten und hat seit 2008 ingesamt neun Mal stattgefunden:

Am Internationalen Demokratie 2021 konnte das nächste Global Forum angekündigt werden:  die zehnte Weltkonferenz findet vom 21. bis zu 25. September 2022 in Luzern/Schweiz statt.

Einladungsschreiben der Ko-Präsidenten der Weltkonferenz der Volksrechte, Joe Mathews und Bruno Kaufmann (September 2021)

Liebe Freundinnen und Freunde der Demokratie auf der ganzen Welt,
 
Was ist der beste Weg, um aus großen Schwierigkeiten herauszukommen? Indem man vorwärts geht.
 
Genau das will die zehnte Weltkonferenz der direktdemokratischen Volksrechte, das Global Forum on Modern Direct Democracy tun: Die Pandemie hinter uns lassen und die Zukunft der Demokratie in Angriff nehmen!
 
Das ist richtig. Das Global Forum, das weltweit größte Treffen für partizipative und direkte Demokratie, ist zurück und wird vom 21. bis 25. September 2022 im wunderschön gelegenen Luzern im Herzen der Schweiz stattfinden. Dieses Schreiben ist eine offizielle Einladung an Sie, Ihre Freunde und die anderen sieben Milliarden Menschen auf der Erde, sich dem Global Forum 2022 anzuschließen - persönlich oder online. Sie können Ihr Interesse an einer Teilnahmeam Globalen Forum 2022 bereits jetzt unter diesem Link anmelden. Und melden Sie sich schon jetzt bei uns,  wenn Sie eine akademische Einladung benötigen oder auf dem Forum sprechen möchten.
 
Indem wir die Weltkonferenz in das Land  zurückbringen, wo vor dreizehn Jahren (damals in Aarau) alles begann, gehen wir gleichzeitig zurück und vorwärts. Wir werden die lange Geschichte und Entwicklung der direkten Demokratie in der Schweiz Revue passieren lassen. Dazu gehören neun erfolgreiche Weltkonferenzen zur direkten Demokratie (in Städten von Tunis bis Taichung), die Gründung der führenden Nichtregierungsorganisation Democracy International, der Aufbau des Volksrechte-Navigators, dem Navigator to Direct Democracy (seit diesem Jahr in Liechtenstein angesiedelt), die formelle Gründung der Schweizer Demokratiestiftung, die Lancierung der Internationalen Liga der Demokratiestädte und die Veröffentlichung von lokalen, nationalen und transnationalen Demokratiepässen.
 
Noch wichtiger ist jedoch, dass dieses Globale Forum mit einem breit gefächerten und inspirierenden fünftägigen Programm lockt: Aktivisten, Akademiker, Journalisten, Beamte und Bürgerinnen und Bürger aus aller Welt sind eingeladen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen beizusteuern, den Blick nach vorn richten wird. Wir werden uns eingehend mit Innovationen befassen, welche Instrumente der direkten und partizipativen Demokratie kombinieren. Wir werden die Möglichkeiten untersuchen, wie die direkte Demokratie auf lokaler und globaler Ebene eingesetzt werden kann, um unseren Planeten vor dem Klimawandel zu schützen. Und wir werden bewährte Praktiken und neue Ideen für die Jugenddemokratie untersuchen - ein passender Schwerpunkt für ein Forum in Luzern, einer der weltweit führenden Städte mit gleich zwei erfolgreichen Jugendparlamenten.
 
Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass der letzte Tag des Forums, Sonntag, der 25. September 2022, auch ein nationaler Abstimmungstag in der Schweiz sein wird, an dem mehrere Initiativen und Referenden zur Abstimmung stehen. Nach Tagen der Diskussion werden wir die moderne direkte Demokratie in Aktion erleben!
 
1835 reflektierte der Philosoph Alexis de Tocqueville darüber, wie die Demokratie uns vorwärts bringt. "Demokratische Nationen kümmern sich nur wenig um das, was gewesen ist, aber sie werden von Visionen dessen heimgesucht, was sein wird; in dieser Richtung wächst ihre grenzenlose Phantasie und dehnt sich über alle Massen aus", schrieb er. "Die Demokratie, die dem Dichter die Vergangenheit verschließt, öffnet ihm die Zukunft".
 
Wir freuen uns darauf, uns gemeinsam mit Ihnen eine poetische und demokratische Zukunft vorzustellen, in Luzern, Schweiz, von wo uns Stadtpräsident Beat Züsli diese Videobotschaft geschickt hat.

Mit demokratischen Grüßen,

Joe Mathews und Bruno Kaufmann

Ko-Präsidium der Weltkonferenz der Volksrechte