Internationales Forum: Nach der Pandemie - welche Demokratie?


Risiken und Chancen für die Moderne Demokratie in der Schweiz, Europa und weltweit.

Endlich können wir uns wieder treffen, austauschen, diskutieren und vor allem – voneinander lernen. Ende September findet unser 1. Internationales Forum in Zofingen AG statt.

Dabei haben wir in den vergangenen fünfzehn Monaten, in denen die Pandemie die Welt veränderte und unsere modernen Demokratien einem enormen Stresstest unterwarf schon sehr viel hinzugelernt.

Zum Beispiel: wie wertvoll in einer demokratischen Gesellschaft die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger ist. Oder: dass digitale Werkzeuge uns helfen können, auch ohne physische Präsenz und über weite Distanzen zusammenzuwirken.

Die Demokratie als Staatsform ist eine Erfolgsgeschichte. Sie hat den Menschen einen in der Geschichte bisher ungekannten Grad an Frieden, Freiheit und Wohlstand gebracht. Trotz dieser Vorteile gerät die Demokratie zunehmend unter Druck. Grosse Teile der Weltbevölkerung erlebten in den letzten Jahren Rückschritte der demokratischen Grundrechte und politischen Freiheiten: etwa in Hongkong, Indien, Brasilien, der Türkei, Ungarn und Polen. Autoritäre und populistische Führungsriegen nutzten (nicht nur) in diesen Staaten die Corona-Krise dazu, ihre Machtposition weiter zu stärken.

Umgekehrt ist auf dem Hintergrund der globalen Krisen in den Bereichen Gesundheit, Klima und Menschenrechte auch das Bewusstsein und die Wertschätzung für die Errungenschaften der modernen Demokratie gewachsen. Auch deshalb - so der US-Politologe Daniel Ziblatt kürzlich in der «Republik» - könne zwar von einer Demokratie-Rezession gesprochen werden, nicht aber von einer Depression derselben. Das wird auch in der Schweiz und grossen Teilen Europas und Amerika deutlich: Hier wird in der Öffentlichkeit nach Jahren des rechtspopulistischen Backlashs, der im Sturm der Trumpanhänger auf das Capitol in Washington DC kulminierte, wieder verstärkt über die Grundlagen, Werte und die Infrastruktur der Demokratie im 21. Jahrhundert gesprochen, gestritten und nachgedacht.

Nun nehmen wir diese Dynamik und den frischen Wind zum Anlass, um gemeinsam mit renommierten Fachleuten aus dem In- und Ausland – darunter der amerikanische Politikwissenschafter Yascha Mounk und der europäische Publizist Roger de Weck – die zentralen Risiken, Herasuforderungen und Chancen unserer Demokratie zu benennen, zu verstehen und einen Zehn-Punkte-Plan für den Schutz und Stärkung der modernen Demokratie zu entwickeln. 

Einladung (PDF)
zum ersten internationalen Forum der
SCHWEIZER DEMOKRATIE STIFTUNG
in Zofingen am 24./25. September 2021

Melden Sie sich jetzt für das Internationale Demokratieforum an:

anmeldungFORUM21@swissdemocracy.foundation

Tagungssprache inklusive der Referate ist Deutsch. Die Teilnahme ist kostenlos. Anreise und Übernachtungen organisieren die Teilnehmenden selbst. Für die Buchung von Hotelzimmern empfehlen wird das Hotel Engel: mail@engel-zofingen.chwww.engel-zofingen.ch, Tel. +41 (0)62 746 26 00. Weitere Informationen zum Standort Zofingen: zofingen.ag. 

*Programmstand Anfang Juli 2021. Aufgrund der weiterhin angespannten Pandemielage sind Änderungen nicht ausgeschlossen. Ein definitives Programm wird den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mitte September zusammen mit einem inhaltlichen Dossier zugestellt.