2026 Weltkonferenz der Volksrechte:

Willkommen zum Global Forum in Gaborone/Botswana

veranstaltungsInformationen

 

Gaborone, Botswana | 7.–10. Oktober 2026 | Die Kraft der Demokratie

Das Globale Forum für moderne direkte Demokratie 2026 findet in der ältesten Demokratie Afrikas statt und lädt ein, demokratische Innovationen vor dem Hintergrund der politischen Erfahrungen Botswanas zu erkunden. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus aller Welt – darunter Expert:innen, Praktiker:innen, Aktivist:innen und Akteur:innen der Zivilgesellschaft – kommen wir in Gaborone zu vier Tagen des Austauschs, des Dialogs und der Zusammenarbeit zusammen. 

Die 13. Weltkonferenz der Volksrechte, wie das Global Forum auf Deutsch genannt wird, konzentriert sich auf Themen wie indigene Regierungsführung, aktuelle Herausforderungen für die Demokratie und die Schnittstellen zwischen demokratischer Praxis und globalen Themen wie der Bewirtscahftung natürlicher Ressourcen, dem Klimawandel und der regionalen Integration.

Das detaillierte Programm finden Sie unten.

Das Vorbereitungsteam des Forums mit dem ehemaligen botswanischen Staatspräsidenten Mokgweetsi Masisi an der Spitze (ganz links) traf sich im Herbst 2025 im Heimatdorf Masisis, in Moshupa. Weitere Mitglieder sind (von links): Gladys Mokhava (Koordinatorin des Host Comittees und ehem. UNO-Botschafterin Botswanas in New York), Joe Mathews (Editor in Chief Democracy Local, Co-Founder des Global Forum), Bruno Kaufmann (Leiter Internationale Zusammenarbeit der Schweizer Demokratie Stiftung, Co-Founder des Global Forum), Caroline Vernaillen (Koordinatorin des Internationalen Konsortiums), Jung-ok Lee (ehem. Ministerin für Gleichberechtigung Südkorea) sowie Kaelo Molefhe (ehem. Demokratiebotschafter Botswanas). 

Programm

07. Oktober:

 

08:30 - 08:50

Ankunft und Begrüssungsrunde

Ort: Universität von Botswana (UB Sports Indoor)

08:50 - 09:00

Transfer zum Motho-Le-Motho-Kgomo-Denkmal

09:00 - 09:20

Botswanas nationale Philosophie und gesellschaftliche Werte

Ort: Motho-Le-Motho-Kgomo-Denkmal

09:20 - 09:50

Transfer zum Stadtrat von Gaborone

09:50 - 10:30

Lokale Verwaltung und Bürgerbeteiligung

Ort: Stadtrat von Gaborone

(Bestätigung steht noch aus)

10:30 - 10:40

Transfer zum Ntlo ya Dikgosi

10:40 - 11:30

Traditionelle Führung & konsultative Demokratie

Ort: Ntlo ya Dikgosi (Haus der Häuptlinge)

(Bestätigung steht noch aus)

 

Die Anmeldung für die Vorführungstour ist obligatorisch und gebührenpflichtig – alle relevanten Informationen finden Sie hier.

 

11:30 - 11:45

Transfer zum Parlament von Botswana

11:45 - 12:30

Botswanas parlamentarische Demokratie

Ort: Parlament von Botswana

(Bestätigung steht noch aus)

12:30 - 13:15

Transfer zum Bahurutshe Cultural Village

13:15 - 13:45

Traditionelle Begrüssungszeremonie & kulturelle Führung

Ort: Kulturdorf Bahurutshe

13:45 - 14:25

Indigene Regierungssysteme, Mitwirkung der Gemeinschaft & Kulturerbe

Ort: Kulturdorf Bahurtshe

14:25 - 15:25

Degustation traditioneller Speisen, Musik und kulturelle Darbietungen

Ort: Kulturdorf Bahurutshe

15:25 - 16:10

Rückfahrt nach Gaborone

 

08. Oktober: 

Ort: UB-Konferenzzentrum, 8WMP+2PJ, Jawara, Gaborone, Botswana

08:30 - 09:00

«Democracy Fitness» – Workshop zum morgendlichen Aufwärmen

Ort: Plenarsaal

Referenten: Katrin Tober und Achim Wölfel, Mehr Demokratie, Deutschland

«Democracy Fitness» betrachtet demokratische Teilhabe als eine Reihe von Alltagsfähigkeiten, die entwickelt und gestärkt werden können. Anhand kurzer, strukturierter Übungen trainieren die Teilnehmenden konstruktive Meinungsverschiedenheiten, aktives Zuhören, Empathie und den Mut, sich effektiver in alltägliche demokratische Interaktionen einzubringen.
09:00 - 09:30

Begrüssungsreden

Ort: Plenarsaal

 
09:15 - 09:30

Eröffnungsansprache des ehemaligen Präsidenten, Seiner Exzellenz Mogweetsi Eric Keabetswe Masisi, Botswana

Ort: Plenarsaal

 
09:30 - 09:45

Keynote von Ann-Christine Vossberg-Straw, Co-Präsidentin der Swiss Democracy Foundation

Ort: Plenarsaal

 
09:45 - 10:45

Podiumsdiskussion: Der weltweite Stand der direkten Demokratie

Ort: Plenarsaal

Moderatorin: Clara Egger, Erasmus-Universität Rotterdam, Niederlande

Referenten: Raul Magni-Berton, Katholische Universität Lille, Frankreich; Bruno Kaufmann, Schweizer Demokratie Stiftung, Schweiz; Achim Wölfel, "Mehr Demokratie", Deutschland; Paul Jacob, "Citizens in Charge", USA; Dr. Bashi Mothusi, Universität Botswana, Botswana

Was verändert sich weltweit in der direkten Demokratie – und was geschieht ganz nah an den Bürger*innen? Ausgehend von der neuesten Ausgabe von «The Global State of Direct Democracy» beleuchtet diese Podiumsdiskussion aktuelle Entwicklungen weltweit, mit besonderem Fokus auf die lokale direkte Demokratie. Die Podiumsteilnehmer*innen bringen Perspektiven aus unterschiedlichen geografischen und institutionellen Kontexten ein, um neue Praktiken, anhaltende Hindernisse und Lehren aufzudecken, die grenzüberschreitend übertragen werden können.

10:45 - 11:20

Kaffeepause & Networking

 
10:55 - 11:15

Demokratie-Yoga

Ort: wird noch bekannt gegeben, Referentin: Elisabeth Erlandsson Kaufmann, Schweden

Demokratie braucht Flexibilität – und wir auch. Diese partizipative Yoga-Session bietet einen Moment, um sich inmitten des vollgepackten Programms des Global Forums zu bewegen, zu atmen und neue Energie zu tanken, während spielerisch über Gleichgewicht, Verbundenheit und Resilienz nachgedacht wird. Yoga-Erfahrung ist nicht erforderlich – komm einfach so, wie du bist.

Von lokalen Stimmen zu globalen Entscheidungen: Lehren aus der EU für die Welt

Ort: Markt der Ideen, Referentin: Lorenza De Luna, Democracy International, Italien

Wie können Bürger*innen bei Entscheidungen, die über nationale Grenzen hinausreichen, sinnvoll mitreden? Das Projekt «EU for Global» untersuchte die transnationale Bürgerbeteiligung, indem es Bürger*innen und Einwohner*innen aus acht EU-Ländern zusammenbrachte, um die Rolle der Europäischen Union in der Welt zu diskutieren, wobei ein besonderes Augenmerk auf Stimmen gelegt wurde, die in politischen Entscheidungsprozessen oft unterrepräsentiert sind.

Im Rahmen lokaler partizipativer Veranstaltungen und einer transnationalen Online-Konsultation tauschten die Teilnehmenden Perspektiven zu globalen Herausforderungen aus und erarbeiteten konkrete Empfehlungen für europäische Entscheidungsträger. Das Projekt liefert praktische Erkenntnisse darüber, wie lokale Partizipation mit transnationaler Politikgestaltung verknüpft, inklusive Räume für Deliberation geschaffen und vielfältige Bürgerperspektiven in Empfehlungen für Entscheidungsträger umgesetzt werden können.

11:20 - 12:30

Podiumsdiskussion: Politische Institutionen in Botswana

Ort: Plenarsaal

Moderator: Dr. Kebapetse Lotshwao, Universität Botswana, Botswana

Referenten: Julio S. Solis Arce, Harvard University, USA; Keneilwe Marathe, Botswana Institute for Development Policy Analysis, Botswana

Was macht die politischen Institutionen Botswanas widerstandsfähig, und wo stehen sie unter Druck? Diese Podiumsdiskussion untersucht die Rolle und Stärke der politischen Institutionen des Landes, wobei ein besonderer Fokus auf traditionellen Institutionen und deren Wechselwirkung mit der heutigen demokratischen Regierungsführung liegt. Durch die Zusammenführung von Forschungs- und politischen Perspektiven beleuchtet die Diskussion, was diese Dynamiken für die Qualität und die Entwicklung der Demokratie in Botswana bedeuten.

12:30 - 14:00 Mittagspause  
12:55 - 13:15

Präsentation: Sprechen und Zuhören: Effektive Kommunikation in der demokratischen Praxis

Ort: Markt der Möglichkeiten

Referentin: Katrin Tober, Mehr Demokratie, Deutschland

Präsentation, die sich mit effektivem Sprechen und Zuhören als praktische Fähigkeiten für die demokratische Teilhabe befasst.
13:20 - 13:40

Showcase: Internationale Initiative für den Frieden (IIP): Evidence Clinic

Ort: Markt der Möglichkeiten

Referentin: Adejare Somorin

Was ändert sich, wenn Bürgerdeliberation Teil der tatsächlichen Arbeitsweise lokaler Institutionen wird? Anhand von Erkenntnissen aus Friedensstellen der Kommunalverwaltungen und der Arbeit für den sozialen Zusammenhalt in Nigeria zeigt diese praxisorientierte Präsentation, wie Deliberation an der Basis die Partizipation erweitern, die lokale Entscheidungsfindung verbessern und Vertrauen aufbauen kann. Die Teilnehmenden wenden den Ansatz auf eine lokale Institution ihrer Wahl an und identifizieren eine praktische Veränderung, die die Partizipation inklusiver und effektiver machen könnte.

  Nachmittag: Parallelsitzungen > für die Besichtigungen vor Ort ist eine separate Anmeldung erforderlich
14:00 - 16:00

Der «World Style of Debate»: Aktives bürgerliches Engagement und afrikanisch geprägte demokratische Praxis

Ort: Plenarsaal

Moderatorin: Rorisang Morwaeng, Universität Botswana, Botswana

Dieser Workshop nutzt und vermittelt den «World Style of Debate», um ein inklusives bürgerschaftliches Engagement und eine aktive Teilnahme an Diskussionen über Regierungsführung, Rechenschaftspflicht und Entwicklung zu fördern. Er verbindet moderne deliberative Debatten mit afrikanischen indigenen demokratischen Praktiken wie der Kgotla und schafft so einen Raum für kollektiven Dialog, kritische Politikreflexion und kollaborative Entscheidungsfindung.

14:00 - 17:00

Die Kgotla im Fokus: Die Haupt-Kgotla vom Tlokweng

Ort: Tlokweng Main Kgotla

Gastgeber: Puso Gaborone (Kgosi)

Frage- und Antwort-Runde und Plenardiskussion mit dem Häuptling und den Dorfvorstehenden. Die Beobachtung einer Live-Kgotla-Sitzung erfolgt je nach Machbarkeit.
14:00 - 17:00

Kgotla im Fokus: Muchidi Kgotla

Ort: Muchidi Kgotla

Fragen und Antworten sowie Plenardiskussion mit dem Häuptling und den Vorstehenden. Die Beobachtung einer Kgotla-Sitzung vor Ort ist abhängig von der Durchführbarkeit.
14:00 - 17:00

Kgotla im Fokus: Feministische Kgotla

Ort: Campus der Universität Botswana

Moderation: Tlamelo Mothudi, Aktivistin

Fragen und Antworten sowie Diskussion über feministische demokratische Regierungsführung.
14:00 - 17:00

Kgotla im Fokus: Kgotla ya Basha – Jugend-Kgotla

Ort: Campus der Universität Botswana

Moderatorin: Active and Human, Botswana

Fragen und Antworten sowie Diskussion zur Beteiligung der Jugend am Kgotla-System.

 

09. Oktober: 

Ort: UB-Konferenzzentrum, 8WMP+2PJ, Jawara, Gaborone, Botswana

08:0 - 08:30

«Democracy Fitness» – Workshop zum morgendlichen Aufwärmen

Ort: Eingangsbereich

Referenten: Katrin Tober und Achim Wölfel, Mehr Demokratie, Deutschland

«Democracy Fitness» betrachtet demokratische Teilhabe als eine Reihe von Alltagsfähigkeiten, die entwickelt und gestärkt werden können. Anhand kurzer, strukturierter Übungen trainieren die Teilnehmenden konstruktive Meinungsverschiedenheiten, aktives Zuhören, Empathie und den Mut, sich effektiver in alltägliche demokratische Interaktionen einzubringen.
08:30 - 09:15

Keynote: Kinder im Zentrum der Demokratie: Partizipation von klein auf stärken

Ort: Plenarsaal

Referent: Salvör Nordal, Ombudsmann für Kinder, Island

Wie kann man Kindern eine sinnvolle Mitsprache bei den Entscheidungen ermöglichen, die ihr Leben prägen? Ausgehend von den Erfahrungen Islands mit dem Kinderforum, den Jugendräten, den Jugendbeiräten und den Schulräten untersucht diese Keynote die Stärken und Grenzen verschiedener Ansätze, Kinder in demokratische Prozesse einzubeziehen. Sie beleuchtet, was nötig ist, um inklusive Plattformen zu schaffen, die es unterschiedlichen Gruppen von Kindern ermöglichen, nach ihren eigenen Vorstellungen teilzunehmen und ihre Perspektiven ernst genommen zu sehen.

 
09:15 - 10:00

Podiumsdiskussion: Die Einbindung von Bürgerbeiträgen in die parlamentarische Arbeit

Ort: Plenarsaal

Moderator: Bruno Kaufmann, Schweizer Demokratie Stiftung, Schweiz

Referenten: Hon. Dithapelo Keorapetse, Präsidentin der Nationalversammlung, Botswana; Dumelang Saleshando, Oppositionsführer, Botswana; Daniela Vancic, Democracy International, Deutschland/USA; Jung-Ok Lee, ehemalige Ministerin für Gleichstellung und Familie, Südkorea

Wie können die Bürger über die Wahlurne hinaus einen substanziellen Einfluss auf die parlamentarische Arbeit nehmen? Diese Podiumsdiskussion bringt parlamentarische, politische und zivilgesellschaftliche Perspektiven aus Botswana und darüber hinaus zusammen und untersucht, wie partizipative Demokratie die Bürger enger mit demokratischen Institutionen und der Politikgestaltung verbinden kann. Die Diskussion wird beleuchten, was nötig ist, um die Beiträge der Öffentlichkeit in substanziellen Einfluss umzuwandeln und gleichzeitig das Engagement und das Vertrauen zu stärken.
10:00 - 10:45

Podiumsdiskussion: Wahlen

Ort: Plenarsaal

Moderator: Leonard Sesa, Universität Botswana, Botswana

Referenten: Batlang Seabo, Universität von Botswana, Botswana; Jeremy Seekings, Universität Kapstadt, Südafrika; Sonia Galebolae, Botswana Center for Public Integrity; Ishamael Theletsane, Southern African Development Community, Südafrika

Diese Podiumsdiskussion befasst sich mit der Rolle glaubwürdiger, gut durchgeführter Wahlen für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Vertrauens und der demokratischen Widerstandsfähigkeit in der gesamten Region. Ausgehend von den Wahlerfahrungen Botswanas sowie vergleichbaren Fällen aus der SADC und darüber hinaus diskutieren die Podiumsteilnehmer die Wahlorganisation, die Wahlbeteiligung und Massnahmen zum Schutz vor demokratischem Verfall. Die Sitzung stellt einen Bezug zwischen diesen Erfahrungen und dem Schwerpunkt des Forums auf der Stärkung von Institutionen und der regionalen demokratischen Zusammenarbeit her.

10:45 - 11:15

Kaffeepause & Networking

 
10:55 - 11:15

Demokratie-Yoga

Ort: wird noch bekannt gegeben

Referentin: Elisabeth Erlandsson Kaufmann, Schweden

Demokratie braucht Flexibilität – und wir auch. Diese partizipative Yoga-Session bietet einen Moment, um sich inmitten des vollgepackten Programms des Global Forums zu bewegen, zu atmen und neue Energie zu tanken, während spielerisch über Gleichgewicht, Verbundenheit und Resilienz nachgedacht wird. Yoga-Erfahrung ist nicht erforderlich – komm einfach so, wie du bist.

11:15 - 11:30

Keynote: Integrität von Referenden weltweit – mit Schwerpunkt auf Afrika

Ort: Plenarsaal

Referent: Norbert Kerstin, Universität Münster, Deutschland

Was macht ein Referendum fair – und was passiert, wenn der Prozess für Manipulationen oder Missbrauch anfällig ist? Ausgehend vom globalen «Direct Democracy Integrity Index» untersucht diese Keynote, wie die Integrität von Referenden länderübergreifend gemessen werden kann und wo sowohl Risiken als auch bewährte Praktiken zu beobachten sind. Ausserdem wird beleuchtet, wie direkte und deliberative Demokratie zusammenwirken können, um die Qualität und Legitimität demokratischer Entscheidungsprozesse zu stärken.

11:30 - 12:15

Podiumsdiskussion: BürgerInnen und natürliche Ressourcen: Gemeinsame Steuerung entlang der gesamten Rohstoffgewinnungskette

Ort: Plenarsaal

Moderator: Dr. Bashi Mothusi Universität von Botswana, Botswana

Referent: Gram Matenga, International IDEA; Emmanuel Mogende, Universität Botswana, Botswana; Dorcas Norupiri, Gewerkschaft der Diamanten- und Mineralienarbeiter von Simbabwe, Simbabwe; Marcella Nery, Delibera Brasil, Brasilien

Wer hat Mitspracherecht bei der Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen – von der Gewinnung bis hin zu den daraus resultierenden Vorteilen? Anhand praktischer Fallstudien aus verschiedenen Regionen untersucht diese Podiumsdiskussion, wie Bürger, Arbeitnehmer, Gemeinschaften und andere Interessengruppen entlang der gesamten Rohstoffgewinnungskette sinnvoller einbezogen werden können. Die Diskussion befasst sich mit Ansätzen zum Aufbau von Kapazitäten bei den Interessengruppen, zur Stärkung einer inklusiven Governance und zur Schaffung einer Praxisgemeinschaft rund um die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen.
12:15 - 13:00

Podiumsdiskussion: Netzwerke für Demokratie – Aufbau von Resilienz über Grenzen hinweg

Ort: Plenarsaal

Moderatorin: Caroline Vernaillen, Democracy International, Belgien

Referenten: Giovanni Allegretti, Zentrum für Sozialwissenschaften an der Universität Coimbra, Portugal; Greta Rios, People Powered, Mexiko; Charlie Martial, Afroleadership, Kamerun; Andreas Müller, Democracy International, Deutschland; Thilo Schöne, Friedrich-Ebert-Stiftung, Botswana

Wie können Netzwerke und Praxisgemeinschaften die Demokratie angesichts demokratischer Rückschritte stärken? Ausgehend von Erkenntnissen aus dem Nets4Dem-Projekt untersucht diese Sitzung, wie Netzwerke, die sich mit Partizipation und Deliberation befassen, ihre Praktiken, Strukturen und Beziehungen anpassen, um demokratische Resilienz aufzubauen. Über eine eurozentrische Perspektive hinaus wird in der Diskussion erörtert, was eine stärkere Süd-Nord-Zusammenarbeit zu dieser Arbeit beitragen kann und was Netzwerke aus verschiedenen Regionen voneinander lernen können.
 
13:00 - 14:00

Mittagspause

 

13:10 - 13:30

Interaktive Fallstudie: Consul-Demokratieplattform

Ort: Markt der Möglichkeiten

Referent: Simon Strohmenger, Consul Foundation, Deutschland

Können digitale Instrumente die demokratische Teilhabe stärken, anstatt sie zu ersetzen? In dieser Sitzung wird untersucht, wie der Bezirk Nairobi seine neue «Consul Democracy»-Plattform mit bewährten Praktiken der Bürgerbeteiligung kombiniert, um einen inklusiveren, transparenteren und zugänglicheren Entscheidungsprozess zu schaffen. Die Sitzung vermittelt praktische Erkenntnisse zur Umsetzung, zur institutionellen Koordination und zum Aufbau von Vertrauen in die digitale Teilhabe.
13:35 - 13:55

Präsentation: Jugendbeteiligung an der Gemeindeentwicklung

Ort: Markt der Möglichkeiten

Referent: Kelo Kubu, CorpsAfrica, Südafrika

Was passiert, wenn Gemeinschaften selbst entscheiden, welche Probleme angegangen und wie diese gelöst werden sollen? Ausgehend von der gemeinschaftsorientierten Entwicklungsarbeit von CorpsAfrica Südafrika zeigt diese Präsentation, wie Instrumente wie «Asset-Based Community Development», «Human-Centred Design» und der «Innovator’s Compass» den Dialog, kollektive Entscheidungsfindung und gemeinsames Engagement fördern können. Es wird untersucht, wie Methoden, die üblicherweise mit der Gemeindeentwicklung in Verbindung gebracht werden, zu praktischen Instrumenten für partizipative Demokratie werden können.
 
Block 1

PARALLELVERANSTALTUNGEN

 

 
14:00 - 15:00

Fishbowl-Diskussion: Ubuntu People's Parliament

Ort: Plenarsaal

Moderator: Galaletsang Dintsi, Friedrich-Ebert-Stiftung, Botswana

Referenten: Dorcus Norupiri, Simbabwe; Abubakar Jaafar, Nigeria

Wie würden demokratische Institutionen aussehen, wenn sie auf Partizipation, Dialog und dem Prinzip von Ubuntu – «Ich bin, weil wir sind» – aufgebaut wären? Das Ubuntu-Volksparlament untersucht ein Modell der gemeinschaftlichen Mitbestimmung, bei dem die Bürger über periodische Abstimmungen hinausgehen und eine direktere Rolle bei der Beratung, Rechenschaftspflicht und der en lokalen Politikgestaltung übernehmen. Diese Sitzung untersucht, wie afrikanische demokratische Traditionen und zeitgenössische partizipative Praktiken zusammenkommen können, um die Verteilung demokratischer Macht neu zu überdenken.

Workshop: Stärkung der Jugendbeteiligung und der generationenübergreifenden Zusammenarbeit für eine moderne Erneuerung der direkten Demokratie

Ort: Workshopraum 1

Referenten: Neville Sechele, SRC der Universität Botswana, Botswana; Acur Emmanuel, Lystra Foundation, Uganda; Emmanuel Sani, Promed Infotech Foundation, Nigeria

Dieser interaktive Workshop untersucht, wie die Stärkung der Führungsrolle und der zivilgesellschaftlichen Handlungsfähigkeit junger Menschen zu einer inklusiveren Jugendbeteiligung und generationenübergreifenden Zusammenarbeit in der modernen direkten Demokratie beitragen kann. Er beleuchtet, wie demokratische Plattformen sinnvolle Möglichkeiten für junge Menschen schaffen können, sich zu beteiligen, Entscheidungen zu beeinflussen und generationenübergreifend zusammenzuarbeiten, während gleichzeitig Rechenschaftspflicht, eine bürgernahe Regierungsführung und die demokratische Erneuerung gefördert werden.
 

 

Workshop: Das Leben als Aktivist: Klimaschutz und Partizipation rund um die Welt

Ort: Workshopraum 2

Referentinnen: Josephine Schnee, Democracy International, Deutschland; Marcella Nery, Delibera Brasil, Brasilien

Das Projekt «Leben als Aktivist*in» von Democracy International beleuchtet basisorientierte Klimaschutzmassnahmen und bürgerschaftliche Teilhabe weltweit und zeigt, wie Bürger*innen demokratische Instrumente nutzen, um ökologische Rechenschaft einzufordern.

Workshop: Partizipativer Workshop: Einsatz für Demokratie in unsicheren Zeiten

Ort: Workshopraum 3

Referentin: Clara Egger, Erasmus-Universität Rotterdam, Niederlande

Dieser offene, partizipative Workshop erweitert den Blickwinkel von der direkten Demokratie auf die Förderung der Demokratie im weiteren Sinne. In einer Zeit, in der demokratische Institutionen weltweit zunehmendem Druck ausgesetzt sind, werden die Teilnehmenden – Praktiker*innen, Aktivist*innen, Forscher*innen und Bürger*innen gleichermassen – gemeinsam konkrete Strategien zur Verteidigung und Förderung demokratischer Praktiken erarbeiten, sei es durch Instrumente der direkten Demokratie, institutionelle Reformen oder zivilgesellschaftliche Mobilisierung. Die Sitzung wird gemeinsame Herausforderungen (institutioneller Widerstand, Ressourcenbeschaffung, schrumpfender zivilgesellschaftlicher Raum, Desinteresse der Öffentlichkeit) und gemeinsame Chancen über verschiedene Kontexte hinweg aufzeigen, mit dem Ziel, praktische Erkenntnisse zu gewinnen, die die Teilnehmenden in ihre eigene Arbeit einfliessen lassen können.

15:00 - 15:30 Kaffeepause  
15:00 - 15:30

Präsentation: Eine Live-Simulation einer Negativabstimmung in zwei Runden

Ort: Markt der Möglichkeiten

Referent: Sam Chang, Balanced Ballot Alliance, Taiwan

Diese Präsentation stellt das Konzept der negativen Stimmabgabe vor und untersucht, wie es die demokratische Legitimität stärken und die Beteiligung erhöhen könnte.
Das Publikum nimmt an zwei hypothetischen Live-Abstimmungsszenarien teil und sieht die Ergebnisse sofort.  

Block 2 PARALLELVERANSTALTUNGEN  
15:30 - 16:30

Podiumsdiskussion: Sind obligatorische Referenden eine Verbesserung der Demokratie? Untersuchung von Arten und Klassifizierungen obligatorischer Referenden mit dem "Navigator zur direkten Demokratie"

Ort: Plenarsaal

Moderator: Raul Magni-Berton, Katholische Universität LIlle, Frankreich

 

Referenten: David Altman, Päpstliche Katholische Universität von Chile, Chile; David Sebudubudu, Universität von Botswana, Botswana; Harijaona Andriamoraniaina, Nationale Wahlbeobachtungsstelle, Madagaskar

Wann stärkt die Verpflichtung zu einem Referendum die Demokratie – und wann führt sie lediglich zu einer zusätzlichen Abstimmung, ohne die demokratische Qualität zu verbessern? Ausgehend von Fällen, die im «Navigator zur direkten Demokratie» dokumentiert sind, untersucht dieses Panel die verschiedenen Formen, die obligatorische Referenden annehmen können. Die Diskussion wird sich mit den Bedingungen befassen, unter denen sie zur demokratischen Entwicklung beitragen, und aufzeigen, wo ihre Grenzen liegen.

Workshop: Natürliche Ressourcen und demokratische Regierungsführung: Das Democracy Lab

 

Ort: Workshopraum 1

Referent: Gabriel Brezoiu, Group of the European Youth for Change, Rumänien; Daniela Vancic, Democracy International, Deutschland/USA

Ein interaktives «Democracy Design Lab», das Konsenskreise im Kgotla-Stil mit einer Live-Simulation einer Europäischen Bürgerinitiative verbindet. Gemischte Arbeitsgruppen entwerfen gemeinsam eine Initiative zur Wasserbewirtschaftung, prüfen deren rechtliche Durchführbarkeit und schliessen mit einer symbolischen Unterzeichnungszeremonie ab, die die Praxis der direkten Demokratie mit der UN-Wasserkonferenz 2026 verknüpft.

 

Workshop: Uganda: Brückenschlag zwischen traditioneller Regierungsführung und moderner direkter Demokratie

 

Ort: Workshop-Raum 2
Referent: Amuriat Pascal, Democratic Front, Uganda

Was können moderne Demokratien von Afrikas langjährigen Traditionen partizipativer Regierungsführung lernen? Diese Sitzung untersucht, wie indigene Praktiken der Konsensfindung, Gemeindeversammlungen und kollektive Entscheidungsfindung zu inklusiveren, rechenschaftspflichtigeren und kulturell verwurzelten demokratischen Institutionen inspirieren können. Anhand von Beispielen aus Ostafrika werden Möglichkeiten aufgezeigt, traditionelles Wissen mit zeitgemässem demokratischem Innovationspotenzial zu verbinden.

Storytelling-Workshop: Junge Araber sind nicht die Zukunft der Demokratie - sie sind die Gegenwart

 

Ort: Workshop-Raum 3
Referent: Ahmed Mallat, Tunesien

Wie kann demokratische Zusammenarbeit aussehen, wenn sie aus Beziehungen zwischen Menschen und nicht aus formellen Institutionen erwächst? Ausgehend von Erfahrungen mit Jugendaktivismus in Tunesien, Nordafrika und der gesamten arabischen Welt lädt dieser Workshop die Teilnehmenden dazu ein, zu erkunden, wie grenzüberschreitende Netzwerke Räume für demokratischen Austausch, Solidarität und Handeln schaffen können. Gemeinsam werden die Teilnehmenden darüber nachdenken, was eine lokal verankerte regionale Zusammenarbeit erfordert und wie Verbindungen zwischen Aktivist*innen gestärkt und aufrechterhalten werden können.

Block 3 PARALLELVERANSTALTUNGEN  
16:30 - 17:30

Podiumsdiskussion: Direkte Demokratie und Selbstbestimmung: Können Bürgerreferenden zur Lösung von Problemen staatenloser und umstrittener Nationen beitragen?

 

Ort: Plenarsaal

Moderator: Dane Waters, Citizens in Charge, USA

Referenten: Paul Jacobs, Citizens in Charge, USA; Salman Yunus, Global Khalistan Referendum, Kanada; Mohamed Abdisamad Ibrahim, Laasgeel Institute for Policy Studies and Research Analysis, Somaliland

Kann die direkte Demokratie einen friedlichen Weg bieten, um konkurrierende Ansprüche auf Selbstbestimmung, Souveränität und Staatlichkeit zu regeln? Ausgehend von Erfahrungen aus Somaliland, der Khalistan-Referendumsinitiative und anderen umstrittenen Kontexten untersucht diese Podiumsdiskussion, wie Referenden eingesetzt werden können, wenn der politische Status eines Volkes oder eines Gebiets ungeklärt bleibt. Die Podiumsteilnehmer werden deren Potenzial und Grenzen erörtern, einschliesslich Fragen der Beteiligung, Legitimität, Anerkennung und der Folgen nach einer Abstimmung.

Workshop: Praktische Gestaltungsvorlage zur Konzeption demokratischer Einheiten innerhalb realer Institutionen

Ort: Workshopraum 1

Referent*innen: Ann-Christine Vossberg-Straw, Swiss Democracy Foundation, Schweiz; Delia Bazzigher, Swiss Democracy Foundation, Schweiz; Motlatsi Mogorosi, Active and Human, Botswana
 

Was kann uns die Kgotla-Tradition aus Botswana darüber lehren, wie man Demokratie näher an den Alltag heranbringt? In diesem praxisorientierten Workshop entwerfen die Teilnehmenden kleine demokratische Einheiten für Umgebungen wie Schulen, Quartiere, Vereine und lokale Dienstleistungen und untersuchen dabei, wie Menschen Themen ansprechen, beraten, Entscheidungen beeinflussen und sehen können, wie es weitergeht. Gemeinsam prüfen sie, wie lokale demokratische Traditionen Formen der Partizipation inspirieren können, die praktisch, wiederholbar und wirkungsvoll sind.

 

Workshop: Was macht Demokratie widerstandsfähig? Stresstests für das Ökosystem der Demokratie.

Ort: Workshopraum 2

Referentinnen: Anna Proskurina, Democracy International, Ukraine; Lorenza De Luna, Democracy International, Italien

Was macht Demokratie in Krisenzeiten widerstandsfähig? Anhand einer praktischen, interaktiven Übung werden die Teilnehmenden untersuchen, wie verschiedene Akteure zur demokratischen Widerstandsfähigkeit beitragen und wie ihre Rollen als System zusammenwirken. Gemeinsam werden wir herausfinden, wie Widerstandsfähigkeit bereits vor dem Eintreten einer Krise aufgebaut werden kann, damit Demokratien Störungen standhalten, sich anpassen und sich wieder erholen können.

Workshop: Initiative für Frauen, Umwelt und Jugendentwicklung

Ort: Workshop-Raum 3

Referentin: Adesola Adeyemo, ECOSOCC Democracy Lab, Sambia

Ein partizipativer Workshop, in dem kleine Gruppen regionale Erfahrungen zu Ressourcenbewirtschaftung, Klima, Migration und Bürgerbeteiligung austauschen und anschliessend gemeinsam Strategien erarbeiten, um den Einfluss der Bürger bei lokalen und regionalen Entscheidungsprozessen zu stärken.

17:30 - 17:45

Zusammenfassung des Tages & Ankündigungen

Ort: Plenarsaal

 

 

10. Oktober: 

Ort: UB-Konferenzzentrum, 8WMP+2PJ, Jawara, Gaborone, Botswana

08:00 - 08:30

«Democracy Fitness» – Workshop zum morgendlichen Aufwärmen

Ort: Plenarsaal

Referenten: Katrin Tober und Achim Wölfel, Mehr Demokratie, Deutschland

«Democracy Fitness» betrachtet demokratische Teilhabe als eine Reihe von Alltagsfähigkeiten, die entwickelt und gestärkt werden können. Anhand kurzer, strukturierter Übungen trainieren die Teilnehmenden konstruktive Meinungsverschiedenheiten, aktives Zuhören, Empathie und den Mut, sich effektiver in alltägliche demokratische Interaktionen einzubringen.
08:30 - 09:15

Keynote: Erinnerung, Hoffnung und die Entstehung einer neuen Ordnung

Ort: Plenarsaal

Referentin: Namatai Kwekweza

Namatai Kwekweza, Preisträgerin des Deutsch-Afrikanischen Preises 2025 und Gründerin von WELEAD Africa, hält ihren Keynote-Vortrag «MEMENTO: Erinnerung, Hoffnung und die Entstehung einer neuen Ordnung» über globale Machtverschiebungen und von Jugendlichen getragene Führung, gefolgt von einem moderierten Dialog. Präsentiert vom International Youth Think Tank in Zusammenarbeit mit WELEAD Africa und der Deutsch-Afrikanischen Stiftung.
09:15 - 10:00

Podiumsdiskussion: Bürgergeführte Verfassungsreform

Ort: Plenarsaal

Moderatorin: Lesedi Tlotlo Moagi, Law Society Botswana, Botswana

Referenten: Tinatin Khidasheli, Civic Idea, Georgien; Salvör Nordal, Universität Island, Island; Daniel Schily, Democracy International, Deutschland; Obonnye Jonas, Universität Botswana, Botswana

Podiumsdiskussion über bürgergeführte Verfassungsreformen und die Rolle partizipativer und direktdemokratischer Ansätze in Prozessen des institutionellen und verfassungsrechtlichen Wandels.
10:00 - 10:45

Podiumsdiskussion: Perspektiven für die direkte Demokratie in der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union (EU)

Ort: Plenarsaal

Moderator: Raul Magni-Berton, Katholische Universität Lille, Frankreich

Referent: Dr. Kebapetse Lotshwao, Universität von Botswana, Botswana; Clara Egger, Erasmus-Universität Rotterdam, Frankreich; Siyabulela Jentile, Civic Root Advocacy, Südafrika

Europa und Afrika bieten gegensätzliche Rahmenbedingungen für demokratische Innovationen. Während die Demokratie tief im institutionellen Rahmen der EU verankert ist, durchlaufen viele afrikanische Länder einen raschen politischen Wandel, der sowohl Chancen als auch Risiken für die Partizipation mit sich bringt. Diese Sitzung untersucht, wo sich direkte und partizipative Demokratie entwickeln könnte und wie die beiden Kontinente voneinander lernen können.
10:45 - 11:15

Kaffeepause & Networking

 

11:15 - 12:00

Podiumsdiskussion: Letzte Chance für globale Gouvernanz

Ort: Plenarsaal

Moderatorin: Josephine Schnee, Democracy International, Deutschland

Referent: Frank Lekaba, Democracy Without Borders, Südafrika; Caroline Vernaillen, Democracy International, Belgien; Keneilwe Mapena, Universität Botswana, Botswana; Gladys Mokhawa, Universität Botswana, Botswana und ehemalige Ständige Vertreterin von Botswana bei den Vereinten Nationen

Eine moderierte Podiumsdiskussion, die Instrumente der Bürgerbeteiligung auf UNO-Ebene wie die Weltbürgerinitiative und globale Bürgerversammlungen beleuchtet. Anhand von Umfragen und einem offenen Dialog wird in dieser Sitzung deren Durchführbarkeit vor dem Hintergrund des Rückschritts der Demokratie und der Einschränkung des zivilgesellschaftlichen Raums erörtert.
12:00 - 12:45

Abschlussplenum: Wichtigste Erkenntnisse & Beschlüsse

 
12:45 - 13:00

Ankündigungen (Global Forum 2027 in Indien, Gründung der Botswana Democracy Foundation)

 
13:00 - 13:15 Schlusswort & Verabschiedung  

 

thematische schwerpunkte

Wo die Kgotla auf die Afrikanische Union trifft – Indigen, resilient & befähigend

Das Globale Forum für moderne direkte Demokratie 2026 bietet eine seltene Gelegenheit, demokratische Innovationen im (südlichen) Afrika vor dem Hintergrund der sowohl traditionellen als auch innovativen politischen Landschaft Botswanas zu erkunden. Das Forum findet in Gaborone, der Hauptstadt von Botswana, statt. Als Afrikas älteste ununterbrochene Demokratie und Drehscheibe der regionalen Integration wird sich das Forum mit Schlüsselthemen befassen, die traditionelle Regierungsstrukturen, zeitgenössische demokratische Praktiken und globale Herausforderungen miteinander verbinden.

1. stärkung der demokratie durch lokale institutionen

- Das Kgotla-System: Tradition trifft auf demokratische Innovation

Botswanas Kgotla-System, ein inidgenes, partizipatives Modell der Dorfversammlung, ...

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2. Starke institutionen aufbauen und die demokratie demokratischer gestalten

- Verfassungsreform und politische Entscheidungsfindung an der Basis

Die derzeitige Konsultation der Bürger:innen durch die Regierung im Rahmen der Kgotla ...

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- Jugend und generationenübergreifende Demokratie

Mit 60% der Bevölkerung unter 25 Jahren ist Afrika der jüngste Kontinent der Welt: Die ...

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- Bürgermacht für den Planeten

Der Klimawandel ist nicht nur eine Umweltkrise, sondern auch eine demokratische ...

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3. die nie endenden herausforderungen der demokratie: ressourcen und regionale zusammenarbeit

- Natürliche Ressourcen, Diamanten und demokratische Regierungsführung

Natürliche Ressourcen spielen eine zentrale Rolle im wirtschaftlichen und politischen ...

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- Regionale Integration und demokratische Zusammenarbeit

Als Gastgeber der Souther African Development Community (SADC) spielt Botswana eine ...

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Hier können SIe die von uns angestrebten thematischen Schwerpunkte im Detail nachlesen. Das Global Forum ist nicht immun gegen den weltweiten Finanzierungsdruck. Um die Konferenz für alle Interessierten kostenlos zu halten, werden wir in diesem Jahr ein vereinfachtes und gestrafftes Programm anbieten, das den Druck auf uns als Organisatorinnen verringert. Leider bedeutet dies, dass wir weniger Sitzungen auswählen werden. Das Programmkomitee wird denjenigen Sitzungen Vorrang einräumen, die vollständig mit den festgelegten thematischen Schwerpunkten und natürlich unserer übergeordneten Frage der direkten und partizipativen Demokratie übereinstimmen.